Das Buch

“Coaching ist in: bei einem Google-Zugriff am 18.2.2013 erhielt ich 250 Millionen Angaben zum Begriff “Coaching”, 8,61 Mio Nennungen zum Begriff “Coaching-Ausbildung” und 8,7 Mio Nennungen zum Begriff “Coaching-Bücher”.
Guter Rat ist also teuer: welches Buch kann was? Im folgenden bespreche ich ein Buch, das ich als besonders geglückt bezeichnen möchte.
Das Buch klärt wirklich Grundgegebenheiten in einem Aktionsfeld, das durch genau diese Klärungsaspekte sein immer zu beachtendes Basis-Ziel “Begleitung mündiger Erwachsener bei der weiteren Entfaltung ihrer Identität in Freiheit, meist als Prozess differenzierender Selbsterziehung” auch erreicht. Es genügt eben nicht, wenn man als “begeisterter Selbstmotivator” und Motivationsgenie in die Arena steigt und eine letzten Endes sehnsüchtige, im tiefsten Inneren aber selbstunsichere Fangemeinde bedient, die sich mit den Ursachen ihrer Unsicherheiten zumeist nicht wirklich beschäftigt hat und für die die Begrifflichkeiten der Postmoderne und der reflexiven Modernisierung samt ihrer Folgeerscheinungen eher böhmische Dörfer darstellen, die zwar erlitten werden, aber als Rahmenbedingungen nicht bewusst registiert werden. Das soll dann das Coaching für einen leisten und erklärt die ungeheure Vielzahl der unter dem Begriff „Coaching“ angebotenen Bücher.
Was dieses Buch nun leistet, ist eine grundlegende Begriffsklärung, was professionelles Coaching ist bzw. sein sollte. Sprachlich elaboriert und anspruchsvoll, aber präzise auf den Punkt.

(Eine Rezension, gefunden bei AMAZON)

© 2020 coach ifb